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PRESSESPIEGEL

Pressespiegel

An unserer Schule ist viel los. Neben dem täglichen Unterricht unternehmen die Kinder und ihre Lehrer viele, oft für Außenstehende nicht sichtbare, Aktivitäten. Bei besonderen Aktivitäten kommt die Presse hinzu. Im folgenden finden Sie einige Presseartikel aus den regionalen Zeitungen.




 
WAZ 25.05.2019
 
WAZ 25.05.2019
 
WAZ 22.05.2019
 
WAZ 17.11.18
 
WAZ 12.06.2018
 
WAZ 06.06.2018
 
WAZ 17.02.2018
18zum.pdf [325 KB]
 
Allerzeitung vom 06.06.2017
WAZ vom 22.05.17
WAZ vom 18.05.17
WAZ, 11.11.2016
 
WAZ, 24.06.2016
 
Jembke, 03.06.2016
 
Jembke, 31.05.2016
 
Weyhausen, den 18. April 2016
 
Jembke, den 11. März 2016
 
 
27.01.2016
 
Förderverein für die Grundschule Jembke

Jembke. Ein weißer Briefkasten an der Tür und eine große Pinnwand im Flur zeugen davon: Die Grundschule Jembke hat seit Kurzem einen Förderverein. Der Vorstand um die Vorsitzende Nicole Schröder ist schon fleißig bei der Arbeit.

In Zeiten, in denen finanzielle Mittel immer knapper werden, bekommt die Jembker Grundschule nun zusätzliche Unterstützung. „Wir wollen uns für Projekte einsetzen, die sinnvolle Zusatzangebote zum Lehrplan darstellen“, sagt Vorsitzende Nicole Schröder. Zusammen mit Ulrike Michel (zweite Vorsitzende), Sabine von Zengen (Schriftführerin), Inge Jaworski (Kassenwartin) und Oliver Bauer (stellvertretender Kassenwart) bildet sie den Vorstand.

Wenn es um Schulfeste, Projektwochen oder Zuschüsse zu Materialien geht, ist in Zukunft der Förderverein mit im Boot. „Zusammen können wir etwas für unsere Kinder bewirken“, sagt Oliver Bauer. Mithelfen kann übrigens jeder - und zwar nicht nur, indem er Mitglied wird, sondern auch, indem er mit anpackt oder spendet.

Als Motto hat sich der Verein ein Zitat des britischen Schauspielers Sir Peter Ustinov ausgesucht: „Kinder brauchen unsere Fürsorge, weil sie unsere Zukunft sind!“ Vom Ziel gemeinsam anzupacken, zeugt das von Claudia Rothen entworfene Logo: Ein Erwachsener und ein Kind bewegen zusammen einen Bollerwagen, in dem das Schullogo - eine Sonne - zu sehen ist.

Der Kontakt zum Verein ist möglich über das Schulsekretariat, Tel. 05366-216,per E-Mail an foerderverein@gsjembke.de oder über den Briefkasten am Schuleingang.

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Unterstützung für die Grundschule Jembke: Der neu gegründete Förderverein hat seine Arbeit aufgenommen.© Christian Albroscheit
 


Jembke Förderverein für die Grundschule Jembke

Aller Zeitung: Artikel veröffentlicht: Dienstag, 01.04.2014

Jembke. Ein weißer Briefkasten an der Tür und eine große Pinnwand im Flur zeugen davon: Die Grundschule Jembke hat seit Kurzem einen Förderverein. Der Vorstand um die Vorsitzende Nicole Schröder ist schon fleißig bei der Arbeit.

Unterstützung für die Grundschule Jembke: Der neu gegründete Förderverein hat seine Arbeit aufgenommen.

Quelle: Christian Albroscheit


In Zeiten, in denen finanzielle Mittel immer knapper werden, bekommt die Jembker Grundschule nun zusätzliche Unterstützung. „Wir wollen uns für Projekte einsetzen, die sinnvolle Zusatzangebote zum Lehrplan darstellen“, sagt Vorsitzende Nicole Schröder. Zusammen mit Ulrike Michel (zweite Vorsitzende), Sabine von Zengen (Schriftführerin), Inge Jaworski (Kassenwartin) und Oliver Bauer (stellvertretender Kassenwart) bildet sie den Vorstand.

Wenn es um Schulfeste, Projektwochen oder Zuschüsse zu Materialien geht, ist in Zukunft der Förderverein mit im Boot. „Zusammen können wir etwas für unsere Kinder bewirken“, sagt Oliver Bauer. Mithelfen kann übrigens jeder - und zwar nicht nur, indem er Mitglied wird, sondern auch, indem er mit anpackt oder spendet.

Als Motto hat sich der Verein ein Zitat des britischen Schauspielers Sir Peter Ustinov ausgesucht: „Kinder brauchen unsere Fürsorge, weil sie unsere Zukunft sind!“ Vom Ziel gemeinsam anzupacken, zeugt das von Claudia Rothen entworfene Logo: Ein Erwachsener und ein Kind bewegen zusammen einen Bollerwagen, in dem das Schullogo - eine Sonne - zu sehen ist.

Der Kontakt zum Verein ist möglich über das Schulsekretariat, Tel. 05366-216, per E-Mail an foerderverein@gsjembke.de oder über den Briefkasten am Schuleingang.

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Die Krume an den Fingern spüren – Pflanzaktion an Schule

Von Joachim Dürheide

Die Klasse 2b bei der Gartenarbeit im Sonnengarten. Die Landfrauen unterstützen die Aktion.

Erbsen, Mohrrüben, Radieschen, Petersilie und Kartoffeln werden im Schulgarten der Grundschule in Jembke erste zarte Versuche unternehmen, um ihre Triebe der Sonne entgegenzustrecken. „Vor einem Jahr haben wir auf dem Gelände hinter der Grundschule unseren sogenannten Sonnengarten angelegt“, so der Klassenlehrer der 2b, Manfred Worm. „Unsere Grundschüler wissen den Garten sehr zu schätzen“, freute sich Lehrerin Birgit Heise (Klasse 2a) mit ihrem Lehrerkollegen, „dass einige Frauen aus dem Landfrauenverein bei Aktionen, die mit Gartenarbeit zu tun haben, den Schulkindern bei der Pflanz- und Aussaataktion und auch während der Wachstumsphase der Pflanzen sowie der Ernte mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ In diesem Jahr seien die beiden zweiten Klassen der Grundschule an der Reihe, den „Acker“ zu bestellen.

Gisela Wiese koordinierte die Aktion. Mit Landfrauen aus Barwedel, Bokensdorf und Jembke ging es ans Werk. „Zuerst werden wir die Hackschnitzel abladen“, gab sie erste Anweisungen. Wobei sie sich bei Holger Kausche aus Barwedel bedankte. „Er hat 3 Kubikmeter Hackschnitzel spendiert und in beeindruckender Maßarbeit den Gummiwagen mit dem Trecker bis zum Sonnengarten bugsiert. Hut ab“, zollte sie ihm dafür Respekt. „Mit den Hackschnitzeln werden wir nach der Einsaat die Beete zwischen den Sonnenstrahlen abdecken. Sie schützen die Saat gegen Wildkräuter und halten die Feuchtigkeit“, erklärte sie.

Den Zweitklässlern gefiel der Unterrichtstag im Freien. „Das macht riesigen Spaß“, so die Schüler. Konnten sie sich doch beim Abladen der Hackschnitzel nach Herzenslust austoben. Bei der Einsaat sah die Sache schon ganz anders aus. Hier war der Blick für das richtige Maß der Menge des Saatgutes gefragt. Das Pflanzen der Kartoffeln gestaltete sich einfacher. Hier war die Vorfreude auf die Ernte der Knollen förmlich zu spüren. „Im Herbst feiern wir dann an unserer Schule ein tolles Kartoffelfest.“ de
 
Jembke Sie säen und sie pflanzen: Die Zweitklässler der Grundschule Jembke ziehen im Schulgarten ihr eigenes Gemüse.
 
 
Ernten und Kochen in der Grundschule Jembke - Jahresrückblick

Seit dem Frühjahr 2013 waren sie in kleinen Gruppen - stets betreut und angeleitet von vier Landfrauen - mit dem Pflanzen von Kartoffeln und dem Aussäen verschiedener Gemüsesorten in das Schulgarten-Projekt eingebunden, das inzwischen bereits zur festen Einrichtung der Grundschule Jembke geworden ist.
Stets von Neuem weckte die praktische Gartenarbeit das Interesse, den Eifer und die Freude der Kinder am Wachsen und Gedeihen der angebauten Pflanzen im Jahreslauf. Auch das Zupfen von Unkräutern, das Harken, das Buddeln mit den Händen gehörte selbstverständlich dazu und brachte die Kinder in direkten Kontakt mit der Natur.
Der Lohn der Arbeit war somit eine reiche Ernte von Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi, Bohnen und vielfältigen Kräutern. Aus diesen Zutaten wurden leckere Blechkartoffeln mit Kräuterquark und Gemüsedips gezaubert, die im Rahmen des Klassenfestes auf das Buffet kamen.


Nach den Herbstferien haben die Landfrauen noch einmal zusammen mit den Schülerinnen und Schülern ein leckeres Ernte-Menü gezaubert, mit dem sich das Gartenjahr 2013/14 schließt. Dazu haben die Kinder auch alle beteiligten Landfrauen eingeladen, denn es gab einen feierlichen Anlass dazu: Frau Giesela Wiese wurde von der Jury auf den 2. Platz gewählt. Ihr wurde der Ehrenpreis „Die grüne Nika 2013“ von der Agrar Media GmbH verliehen. Frau Wiese ist Mitglied im LFV Jembke und hat mit ihrem besonderen Engagement das Entstehen des Schulgartens an der Grundschule Jembke mitorganisiert. Der Schulgarten ist inzwischen ein rundum gelungener und äußerst beliebter Ort für Schulkinder, Lehrkräfte und ehrenamtliche Mitstreiterinnen aus den Reihen der Landfrauen.
Für Gisela Wiese und die beteiligten Landfrauen sowie die betreuende Lehrerin Frau Liebrecht-Zahn war die Begeisterung der Kinder einmal mehr der größte Lohn für ihren Einsatz. Dies motiviert auch weiterhin zu diesem ehrenamtlichen Engagement, für das sich die Schulleiterin, Frau Weiß, herzlich bedankte.

17. Januar 2014 | 00:00 Uhr
 
Bereits zum dritten Mal durften die Schülerinnen und Schüler der jetzigen dritten Jahrgangsstufe die Früchte ihrer Mitarbeit im Schulgarten ernten.
 
 
Spannende Experimente zum Thema Wasser

Jembke. Oben in den Filter kippen die Jembker Viertklässler schmutziges Wasser. „Aber richtig schmutziges“, sagt Lehrerin Reinhild Hassenstein. Wenn es dann durch verschiedene Filter hindurch gelaufen ist, sieht das Wasser schon eine ganze Ecke sauberer aus - und der Schmutz findet sich in den Filtern. Diese und viele weitere Erfahrungen machen alle Jembker Grundschüler in dieser Woche - bei einer Projektwoche zum Thema Wasser.


„Wir bauen Aquarien aus Schuhkartons“, erzählt Raphael Bahnsen aus der zweiten Klasse. Dafür haben die Zweitklässler die Kartons von innen angemalt, verziert und Fische gebastelt. Zuvor waren die Zweitklässler im Otter-Zentrum Hankensbüttel. Dort haben sich nicht nur die Tiere angeguckt, sondern auch im Wasser nach Kaulquappen, Bachflöhen oder Libellenlarven gefischt. Und dann haben sie große Plakate mit Informationen zu den Tieren gebastelt.

Die Viertklässler haben die Kläranlage bei Brackstedt gebaut und sich dann ihr eigenes Klärwerk gebaut: aus einer Flasche, Kies, Sand, Torf und einem Kaffeefilter. Und tatsächlich: Das Wasser, das unten aus dem Filter rauskommt, ist fast sauber. Die Erstklässler haben sich mit dem Thema Sinken und Schwimmen befasst, die Drittklässler mit dem Wasserkreislauf.

Experimente machen und dabei lernen - das ist das Motto der Projektwoche. Und beim Schulfest am morgigen Freitag präsentieren die Grundschüler die Experimente ihren Eltern.

alb24.04.2012 18:00 Uhr
 
Wir bauen uns ein Klärwerk: Die Viertklässler der Grundschule Jembke haben sich im Rahmen der Wasser-Projektwoche mit dem Thema Schmutz und Abwasser beschäftigt.© Christian Albroscheit
 
 
Jembker Grundschüler bei der Mathe-Olympiade in Braunschweig
Große Freude herrscht an der Grundschule in Jembke. Denn unter den dortigen Grundschülern gibt es richtige Mathematiktalente. Insgesamt 10 Grundschüler aus der dritten und vierten Klasse hatten sich am Sonnabend im Audimax der Technischen Universität Braunschweig für die Landesrunde der Mathematik-Olympiade qualifiziert. Aus Braunschweig und dem Umland kamen 300 Schüler im Audimax zusammen. „Wir haben geknobelt, gerechnet und gegrübelt“, so die teilnehmenden Jembker Grundschüler. Aufgaben wie: Kann 2013 als Summe von zwei aufeinanderfolgenden Zahlen dargestellt werden?, suchten nach einer Lösung. Die Antwort: Ja. Und die Begründung dazu: 1006 plus 1007 gleich 2013. Anders sah das richtige Ergebnis schon bei der Frage: Kann 2013 als Summe von vier aufeinanderfolgenden Zahlen dargestellt werden?, aus. Hier lautet die Antwort: Nein, weil 2013 nicht durch vier geteilt werden kann. Jetzt wurden Teilnehmer in der Schulvollversammlung im Foyer ihrer Grundschule für ihre erbrachte Leistung geehrt. Hannes Goes (Barwedel) ist einer der erfolgreichen Absolventen. Er gewann mit 35 von 38 erreichbaren Punkten die Goldmedaille für die dritten Klassen. „Hannes ist ein kleines Mathetalent“, lobte Rektorin Claudia Weiß den Schüler. Für Hannes ist klar: „Das Talent habe ich von meinem Vater geerbt.“ Für die vierte Klasse gewann Lennart Krätz (Jembke) die Bronzemedaille. „Er ist ein ´Wiederholungstäter´, denn bereits im letzten Jahr gewann er die Bronzemedaille als Drittklässler“, so die Rektorin. Begleitet wurden die 10 erfolgreichen Mathematiktalente von ihren Eltern und von Lehrer Manfred Worm.

(Text und Foto: Joachim Dürheide)

14. Juni 2013 | 00:00 Uhr
 
Foto: (hinten, von links) Diemut Bockelmann-Cohrs (Klassenlehrerin 4b und Fachlehrerin Mathematik 4a), Birgit Becke (Fachleitung Mathematik), Claudia Weiß (Rektorin). (vorne, von links) Kellyn Schaubert (4a), Chantal Gülle (4a), Ann-Elen Meinecke (4a)
 
 
Jembke. Die große Mobilitätswoche der Grundschule Jembke mit Fußgängerdiplom und Radfahrprüfung musste aus organisatorischen Gründen zwar verschoben werden. Doch ein Sicherheitstraining fand jetzt trotzdem statt für die Erstklässler, die den Hort besuchen.

Am Montag übten die Kinder das sichere Überqueren der Hoitlinger Straße. Diemut Bockelmann-Cohrs, Fachleiterin für Sachunterricht und Mobilität an der Grundschule, versammelte sechs Kinder aus der Klasse 1b dafür um sich. Die Erstklässler werden in Jembke langsam herangeführt an das Überqueren der Straße - zunächst begleitet. Doch Ziel ist es, dass sie nach den Herbstferien alleine herübergehen können.

Eigentlich ist das Üben Sache der Eltern, aber Schule und Hort haben für die Sicherheit der Kinder diese Lösung gewählt. Wichtig ist zunächst dafür, rechts und links unterscheiden zu können. Denn am Straßenrand muss man ja erst nach links, dann nach rechts und ein weiteres Mal nach links schauen, um zu prüfen, ob die Fahrbahn frei ist. Ist das der Fall, wird die Straße zügig überquert, aber ohne zu rennen. Damit die Kinder auch gut gesehen werden, tragen sie Warnwesten. Die wurden jüngst vom ADAC in der Grundschule verteilt (AZ berichtete).

Diemut Bockelmann-Cohrs machte mit den Kindern Übungen im Klassenraum zum Unterscheiden von links und rechts. Auf dem Schulgelände gab es auch Trockenübungen zum Queren einer Straße. Erst zum Schluss ging es dann an die Hoitlinger Straße, um unter realen Bedingungen sicher die Straße zu überqueren.

Die übrigen Teile der Mobilitätswoche werden später nachgeholt. „Die älteren Kinder sind schon länger im Prozess der Mobilitätsschulung. Doch der Teil für die Hort-Erstklässler konnte nicht verschoben werden, sie sind ja ganz neu dabei“, sagte die Lehrerin.

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12.06.2013 23:00 Uhr
 
Für mehr Sicherheit: Erstklässler trainieren das Überqueren einer Straße Mobilitätstraining in Jembke: Grundschüler übten gestern das sichere Überqueren der Hoitlinger Straße.© Chris Niebuhr
 
 
Jembke. Licht im Klassenzimmer der 4b in der Jembker Grundschule zu später Stunde: Die Klasse mit Lehrerin Diemut Bockelmann kam völlig außer der Reihe am Freitagabend in die Schule, war bis 24 Uhr dort. Doch neue Unterrichtszeiten waren es nicht, sondern eine klasse Aktion: die Teilnahme an der ARD-Radionacht.


Dabei drehte sich dieses Mal alles um Burgen, Ritter und Spukgewitter. Die schaurig-schöne Radionacht veranstalteten die Kinderredaktionen des ARD-Hörfunks zum sechsten Mal. Über den Äther schickten sie spannende Hörspiele, fesselnde Geschichten und auch das ein oder andere Gedicht. Zahlreiche Schulen aus ganz Deutschland beteiligten sich genauso wie die Jembker Grundschule.

Die Jembker Schüler sollten bei der Aktion Literarisches auch über andere Sinne erfahren, ihr Interesse daran gestärkt werden. Zudem ging es darum, gemeinsam in der Gruppe außerhalb des normalen Schulbetriebs etwas zu erleben. Unterstützt wurde Diemut Bockelmann dabei durch einige Eltern.

Es wurden Kekse gebacken, Fledermäuse, Spinnennetze und ein Wandbild angefertigt. Laternen trugen zur Atmosphäre bei, auch eine Klassenfahrt kürzlich nach Goslar hatte schon auf das Mittelalter eingestimmt. Quizspiele rund ums Thema standen für die 19 Kinder am Freitag auf dem Programm. Und natürlich das Radiohören: Viele von ihnen machen das auch zuhause, genießen vor allem Hörspiele von den drei Fragezeichen.

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Bis Mitternacht scheint Licht aus der Schule! Radionacht in Jembke: Die 4b aus der Grundschule beteiligte sich am Freitagabend an der bundesweiten ARD-Hörfunkaktion.© Chris Niebuhr
 
 
Grundschüler backen Pommes und Kartoffelkuchen
Jembke. Kartoffeln sind nicht nur lecker und gesund, sondern es lässt sich auch ganz viel aus ihnen machen. Das haben die Drittklässler der Grundschule Jembke am Dienstag und Mittwoch gelernt. Gemeinsam mit den Landfrauen haben sie Pommes und Kartoffelkuchen gebacken - und das mit Kartoffeln aus dem Schulgarten.


Im Frühjahr haben die Schüler die Kartoffeln im Schulgarten gepflanzt, sich dann um die Pflanzen gekümmert und sie schließlich geerntet. Klar, dass sie jetzt wissen wollten, wie die tollen Knollen schmecken.

Doch vor dem Essen stand die Arbeit. Die Kartoffeln mussten geschält und in Streifen geschnitten werden, damit daraus Kartoffelkuchen oder Pommes werden konnten. „Die Pommes sehen fast so gut aus wie die aus dem Supermarkt. Aber sie schmecken bestimmt besser“, lobte Landfrau Gisela Wiese. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Uschi Suckow zeigte sie den Drittklässlern, wie sie die Kartoffeln richtig verarbeiten. Der Landfrauenverein Jembke und Umgebung kümmert sich zusammen mit den Schülern auch um den Schulgarten.

Und dann war es endlich soweit: Uschi Suckow holte drei große Bleche mit knusprigen, gelben Pommes aus dem Backofen. Und die waren wirklich so lecker, wie sie aussahen. Denn eins ist klar: „Aus dem eigenen Garten schmeckt Gemüse immer noch am besten“, sagte Gisela Wiese - und gesund ist es auch.

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Vor dem Essen kommt die Arbeit: Jembker Grundschüler verarbeiteten Kartoffeln zu Pommes.© Photowerk (alb)
 
 
Jembke. Wenn Schüler am Trapez schwingen, barfuß auf einem Nagelkissen stehen oder mit bunten Reifen jonglieren, dann ist Zirkus-Zeit. So auch an der Grundschule Jembke. Dort ist der Zirkus Laluna zu Gast - und die Schüler werden zu Stars in der Manege.

Die Zirkusmitarbeiter zeigen den Kids, wie es richtig geht, verteilen Lob, verlangen aber auch Disziplin. „Denn ohne die geht im Zirkus nichts“, sagt Direktor Mike Rosenbach. Mittendrin ist auch Ricardo. Der 15-jährige Jongleur hatte im vergangenen Jahr bei einem Auftritt des Zirkus in Jembke schwerste Verbrennungen erlitten. Jetzt ist er wieder wohlauf. In dieser Woche zeigt den Erst- bis Viertklässlern die Jonglage. „Das macht ihr schon sehr gut“, lobt er.

Die Kids lernen alles, was ein Zirkuskünstler können muss: verschiedene Turn- und Akrobatiknummern, Zauberei, Tierdressur und Clownerie. Daraus entsteht ein Gesamtkunstwerk: die Geschichte von Luna, die eine Reise in das Traumland Phantastasien unternimmt. „Die Schüler stehen im Rampenlicht und werden vom Zuschauer zum Artisten“, schwärmt Schulleiterin Claudia Weiß.

Wer diese Reise sehen will, ist zu den Vorstellungen am kommenden Donnerstag und Freitag eingeladen. Los geht es jeweils um 17 Uhr auf der Wiese vor dem Kindergarten.

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Schüler werden zu Zirkus-Artisten. Zwei weiße Tauben: Auch eine Tierdressur-Nummer gehört zum Programm im Projektzirkus Laluna, der an der Grundschule Jembke zu Gast ist.© Photowerk (alb)
 
 
Vor einem Jahr erlitt ein junger Artist bei einem Unfall während einer Vorstellung schwerste Verbrennungen. Jetzt hat sich der Projektzirkus Laluna in Jembke für die große Anteilnahme bedankt.

Jembke. Ein schrecklicher Unfall hat ein enges Band geschmiedet: Als ein 14-jähriger Zirkus-Artist vor einem Jahr bei einer Aufführung in Jembke schwerste Verbrennungen erlitt, wurden viele Grundschüler Zeugen. Jetzt ist der Projektzirkus Laluna wieder in Jembke - am Mittwoch sagten die Artisten ganz laut Danke.

Das Zirkuszelt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Eingeladen waren nicht nur die derzeitigen Schüler mit ihren Familien, sondern auch die ehemaligen Viertklässler. „Ohne Euch gäbe es den Zirkus vielleicht nicht mehr“, sagte Direktor Mike Rosenbach. Denn seit dem Unfall ist der Kontakt zwischen Schule und Zirkus nie abgerissen. „Eure Anteilnahme hat uns durch die schwere Zeit geholfen. Trotzdem hatten wir Angst, wieder nach Jembke zu kommen“, sagte Rosenbach, „Aber jetzt ist es gut, dass wir da sind.“

Nicht nur bei den Artisten, sondern auch bei vielen Eltern und Schülern sind die Erinnerungen an jenen Tag im April 2011 noch frisch. Damals erlitt der 14-jährige Ricardo bei eine Aufführung vor Schülern schwerste Verbrennungen. Heute geht es ihm wieder gut. Er hat weder körperliche noch geistige Einschränkungen davon getragen. „Wir freuen uns, dass ihr wieder hier seid“, sagte Schulleiterin Claudia Weiß. Um das zu zeigen, hatten einige Schüler eine große Karte für das Zirkusteam gebastelt. Und alle Schüler hatten darauf unterschrieben.

Auf der Wiese hinter dem Zirkuszelt hatte das Zirkusteam das Dankeschön-Buffet angerichtet - mit Salaten, Wurst vom Grill und vielen Getränken. Dabei regierten Spaß und gute Laune. Das Fest hat geholfen, mit dem Unfall abzuschließen.

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Zirkus Laluna bedankt sich für Anteilnahme. Zurück in Jembke: Direktor Mike Rosenbach (l.) bedankte sich für die Anteilnahme nach dem Unfall vor einem Jahr.© Photowerk (alb)
 
 
Unterrichtszeit für kurzes Schuljahr gewonnen

Jembke Die ersten Erstklässler des Landkreises Gifhorn sind eingeschult. Im Boldecker Land gab es ein großes Hallo.

Von Stefan Lohmann

In den Grundschulen Osloß, Jembke und Weyhausen wurden bereits am Sonnabend die Erstklässler des neuen Schuljahrs begrüßt. „Wir wollten die besonders kurze Zeit bis zu den nächsten Sommerferien nutzen“, sagte Schulleiterin Claudia Weiß während der fröhlichen Einschulungsfeier in Jembke. Für ihre 36 neuen Mitschüler hatten Zweit- und Drittklässler eigens ein witziges musikalisches Theaterstück einstudiert. Mit dem Termin gewann die Schule eine Woche Unterrichtszeit.
Auch in der Findorff-Schule in Neudorf-Platendorf gab es von Eltern und Verwandten die Schultüten, auf die sich die Schulanfänger besonders gefreut hatten. In allen anderen Schulen müssen sich die jüngsten Bildungsbürger noch bis zum nächsten Wochenende gedulden.
Mit insgesamt 73 Kindern ist die Zahl der Erstklässler in den drei Grundschulen des Boldecker Landes um acht gestiegen, in der Sassenburger Findorff-Schule von 36 auf 33 gesunken. Laut Prognose der Kreisverwaltung werden in den 36 Grundschulen des Landkreises rund 1580 neue Schüler erwartet, gut 100 weniger als im vergangenen Jahr. Bilder der Schulanfänger aller 75 Klassen veröffentlicht unsere Zeitung am Donnerstag, 13. September, in einer Sonderbeilage.

26.04.2012 23:00 Uhr
 
Vor großem Publikum begrüßten in Jembke die Zweit- und Drittklässler ihre neuen Mitschüler mit dem Theaterstück „Das blaue Dings“. Foto: Lohmann
 
 
Jembke. Prominenter Besuch für Jembkes Grundschüler: Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages war Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister gestern für eine Schulstunde zu Gast bei den Viertklässlern. Er las ihnen zwei Kapitel aus dem Buch „Geister in der Nebelnacht“ von der britischen Autorin Mary Pope Osborne vor.

McAllister war dabei ein Ministerpräsident auf Augenhöhe – und das lag nicht nur an dem niedrigen Lesesessel, auf dem er Platz nahm. McAllister erzählte von seinen Hobbys, für die er viel zu wenig Zeit hat, von früheren Berufswünschen, seiner Arbeit als Ministerpräsident und auch ein klein wenig von seiner Familie, in der viel gelesen wird. „Denn Lesen ist Futter fürs Gehirn“, sagte McAllister. „Und wer viel liest, der wird klüger.“

Den Jembker Viertklässlern hatte er das Buch „Geister in der Nebelnacht“ mitgebracht – die neueste Folge aus der an der Grundschule bekannten Reihe „Das magische Baumhaus“. Darin unternehmen die Geschwister Anne und Philipp eine Zeitreise ins viktorianische London. Dort sollen sie dem Schriftsteller Charles Dickens zur Seite stehen. Welche Abenteuer die beiden dort erleben, und ob sie Dickens helfen können, das verriet McAllister nicht. „Wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte ausgeht, müsst ihr das Buch selber lesen“, sagte er.

Und damit die Jembker Grundschüler das auch wirklich tun, hatte McAllister einige Exemplare des Buches mitgebracht. Denn: „Ein Ministerpräsident, der etwas vorliest, ist nicht schlecht. Ein Ministerpräsident, der etwas mitbringt, ist aber viel besser.“

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Ministerpräsident bringt Schülern „Futter fürs Gehirn“. Prominenz beim Vorlesetag: Ministerpräsident David McAllister war gestern in Jembke zu Gast.© Photowerk (alb)
 
 
Höhle und Rutsche statt tristem Pausenhof Statt einem tristen Pausenhof stellen sich die Kinder der Grundschule Jembke einen Ort zum Spielen, Toben und Entdecken vor. Vier Modellentwürfe stellten sie am Sonnabend den Politikern aus der Samtgemeinde vor.

Die erhält aus dem Konjunkturpaket II Zuschüsse in Höhe von 40.000 Euro für die Modernisierung des Schulgeländes. „Die Kids zeigten sich in unserer Schulhofwerkstatt von ihrer kreativsten Seite“, berichtete Rektorin Claudia Weiß mit Blick auf die vier Gestaltungsvorschläge.

Eine Gruppe von 20 der insgesamt 140 Schüler brachte gemeinsam mit Eltern und Lehrern, Schulleitung und Jugendpflegerin Gabi Knerr ihre Ideen und Wünsche zu Papier.

Bei der anschließenden Präsentation gaben die Grundschüler alles, um die Vertreter des Samtgemeinderates zu überzeugen. So machten sich Tim, Kian, Moritz und Henry stark für Tische und Bänke auf dem Schulhof. „Auch eine Höhle wäre schön“, warben die Vier für abenteuerlichen Pausenspaß. Eine Netzschaukel oder Tunnelrutsche waren bei den Schülerinnen die Favoriten. „Bei uns im Dorf gibt es so eine tolle Schaukel auch“, warb Nele aus Bokensdorf und fand, dass auch Bäume, die Schatten spenden, super wären.

„Ich denke mit diesen Ideen lässt sich der Schulhof interessant, naturnah und vor allem nach dem lebhaften Schulkonzept gestalten“, freute sich Schulleiterin Weiß. Samtgemeindebürgermeister Leusmann lobte ebenfalls das Engagement der Kids und versprach: „Wir werden uns größte Mühe geben, eure Wünsche zu realisieren“.

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Bäume und Spielmöglichkeiten: Schülerinnen der Grundschule Jembke entwickelten ein eigenes Modell für die Umgestaltung des Schulhofes.© Wedekind